Der Immobilienmarkt im Herbst 2026: Faktencheck für Verkäufer & Käufer #205

Shownotes

Inhalt der Folge

  • Daten-Wirrwarr entwirren: Warum Angebotspreise, Durchschnittswerte und bereinigte Indizes (Greix) völlig unterschiedliche Entwicklungen anzeigen.
  • Deutschlandweiter Markt-Check: Nominaler Anstieg vs. realer Kaufkraftverlust – die echten Zahlen von vdp, Destatis und Greix für das II. Quartal.
  • Zinsen & EZB: Was die erste Leitzinserhöhung seit Jahren für Ihre Baufinanzierung bedeutet und warum Abwarten derzeit gefährlich ist.
  • Marktanalyse Hamburg: Transaktionen steigen um 11 % – tiefere Einblicke in Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und nachgebende Bodenrichtwerte.
  • Prognose Schleswig-Holstein: Warum das Bundesland laut Postbank Wohnatlas bis 2035 Spitzenreiter beim realen Wertzuwachs ist, aber die Lage genau entscheidet.
  • Praxistipps für Eigentümer: Warum die durchschnittliche Vermarktungsdauer von ~90 Tagen eine realistischen Startpreis erzwingt, um den "Ladenhüter-Effekt" zu vermeiden.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Stressfrei Immobilien verkaufen und kaufen, dem Podcast von Visalo Immobilie.

00:00:09: Mein Name ist Philipp Hildebrandt, ich bin Inhaber von Visallo Immobilian, verfüge über achtzehn Jahre Verkaufserfahrung und bin als Immobilenmakler und Sachverständige für Immobilienehwertungen tätig.

00:00:20: Außerdem bin ich Auto des Fachbuches Immobilinverkauf.

00:00:23: in sieben Schritten Und mit mehr als hunderttausend Streams und Downloads dürfte dieser Podcast schon sehr, sehr vielen Menschen dabei geholfen haben, ihre Immobilienentscheidung mit einem guten Gefühl zu treffen.

00:00:34: Und heute wird es konkret – sehr konkret sogar!

00:00:37: Denn wir schauen uns gemeinsam an wie der Immobilianmarkt im Herbst-Karriere-Zwanzig tatsächlich dasteht.

00:00:44: Nicht nach Bauchgefühl, nicht nach Stammtisch, sondern anderen der Zahlen die im Sommer frisch veröffentlicht wurden… Die Transaktionsdaten der Gutachtererschüsse, der Immobilienpreisindex der Pfandbriefbanken die aktuellen Zinsentscheidende Europäischen Zentralbank und natürlich die Daten für Hamburg und Schleswig-Holstein.

00:01:00: Ich sage dir eins vorweg – das Bild ist spannender als du wahrscheinlich denkst, denn wir befinden uns gerade in einer Phase, in der sich zwei Dinge gleichzeitig abspielen!

00:01:10: Die Preise steigen und gleichzeitig verlierst du als Verkäufer real an Kaufkraft.

00:01:17: und trotzdem dauern Verkäufe länger.

00:01:20: Und die Zinsen gestiegen mit mehr gekauft als in den Vorjahren.

00:01:24: Genau das drüseln wir Schritt für Schritt auf!

00:01:27: Am Ende weißt du, wo du stehst – egal ob du gerade über ein Verkauf nachdenkst oder auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie bist.

00:01:34: Los geht's!

00:01:48: Fangen wir mit dem an, was mich in der Radungsgesprächen am häufigsten beschäftigt.

00:01:53: Und zwar mit der Verwirrung!

00:01:55: Wenn du dich in den letzten Wochen über Immobilienpreise im Internet informiert hast, dann ist dir garantiert folgendes passiert?

00:02:01: Auf der einen Seite liest du die Preise in Hamburg sein um sechs Prozent gestiegen auf der anderen Seite liess du sie seinen um zwei Prozent gesunken.

00:02:08: Auf einer dritten Seite steht sich ein Sicherheitswitz bewegt.

00:02:12: alle drei Angaben stammen aus dem gleichen Zeitraum.

00:02:16: Alle drei stehen auf seriös aussehenden Webseiten Und alle drei könnten irgendwie stimmen.

00:02:22: Wie kann das sein?

00:02:23: Ganz einfach, weil sie unterschiedliche Dinge messen und wenn du das einmal verstanden hast dann fällt so auf keine Schlagzeile mehr heran.

00:02:32: Es gibt im wesentliche drei Kategorien von Zahlen.

00:02:35: Erstens Angebotspreise.

00:02:37: Das sind die Preise den Immobilienportalen inseriert werden.

00:02:40: Sie zeigen dir was Verkäufer sich vorstellen Nicht was am Ende tatsächlich gezahlt wird.

00:02:46: In einem Markt in dem viel nachverhandelt wird klassen Angebot und Abschluss deutlich auseinander.

00:02:53: Angebotspreise sind trotzdem nützlich, aber als Stimmungsbarometer nicht als Wert mehr stark!

00:02:59: Zweitens – Durchschnittspreise aus tatsächlichen Verkäufen.

00:03:03: Das klingt schon besser, hat aber eine große Schwäche.

00:03:06: Wenn in einem Quartal zufällig mehr große Hochwertjahrberkte verkauft werden als im Quartall davor, dann steigt der Durchschnetzpreis ohne dass irgendeine Mobilität auch nur einen Cent mehr wertgeboren wäre….

00:03:19: Der Durchschnitt misst also nicht dem Preis, sondern auch was gerade verkauft wurde.

00:03:25: Drittens bereinigte Indizes und das ist der Goldstandard.

00:03:30: Hier werden tatsächlich notariell beurkundete Kaufpreise ausgewertet und statistisch um Lage Größe Baujahr und Ausstattung bereinigt.

00:03:39: Man vergleicht also gedanklich immer dasselbe Haus mit sich selbst über die Zeit.

00:03:45: Es zeigt dir ob Immobilien wirklich teurer geworden sind oder günstiger.

00:03:50: Genau deshalb ist es als Eigentümer so gefährlich, den eigenen Preis von einem Online-Rechner oder einer Zeitungsmeldung ableiten zu lassen.

00:03:58: Diese Werte sind Orientierung mehr nicht!

00:04:01: Sie sind keine offizielle Bewertung – sie werden von Banken auch nicht als Bewertungsgrundlage akzeptiert.

00:04:06: Wenn du wissen willst wie deine Immobilie wirklich bewertet wird und welche Verfahren dafür zum Einsatz kommen hört ihr unbedingt unsere Folge sixty-seven Immobilienbewertungen Verfahren und Methoden an.

00:04:16: Da gehen wir richtig in die Tiefe.

00:04:18: Jetzt haben wir das Handwerkszeug.

00:04:19: Im nächsten Kapitel schauen wir uns an, wie die Zahlen für ganz Deutschland im Herbst-Kapitel aussehen.

00:04:24: Fangen wir mit der belastbarsten Quelle an – die wir hier in Deutschland haben!

00:04:28: Der Kaufpreisindex Greix.

00:04:32: Dieser wertet ausschließlich notariell beurkundete Kaufverträge aus.

00:04:36: Es sind also keine Wunschpreise, sondern echte unterschriebene Abschlüsse.

00:04:40: Das aktuelle Update wurde Anfang August für das zweite Quartal veröffentlicht und die Zahlen lauten so….

00:04:46: Ging über den Vorjahr sind Eigentumswohnungen nominal um Null, drei Prozent gestiegen.

00:04:52: Einfamilienhäuser um Eins Komma Acht Prozent und mehr Familienhäuse gaben Um Null Komma Neun Prozent nach.

00:04:59: Im Vergleich zum Vorjahsquartal Lagen Eigentumswohnung mit Null Kümmer Vier Prozent in Plus einfamilen Häusern Mit Eins Kommannein Prozent Und Mehr Familienhäuser Lagen Mit Drei Komma Fünf Prozent im Minus.

00:05:10: Das klingt Erstmal Nach Alles in Ordnung Moderat Aufwärts.

00:05:15: Aber Jetzt Kommt der Teil den viele überlesen.

00:05:19: Und der ist aus meiner Sicht die eigentliche Nachricht des Jahres.

00:05:23: Rechnet man nämlich die Inflation raus, also betrachtet man die Preise in aktueller Kaufkraft?

00:05:28: Dann liegen alle drei Marktsegmente im Jahresverdleich im Minus.

00:05:33: Eigentumswohnung um zwei Komma eins Prozent, ein Familienhäuser um null Komma sieben Prozent und mehr Familienhäuser sogar um fünf Komma neun Prozent.

00:05:41: Was bedeutet es im Klartext?

00:05:43: Du verkaufst heute dein Haus für einen höheren Euro-Betrag als vor einem Jahr.

00:05:48: Aber du kannst dir von diesem höheren Betrag weniger leisten, als damals!

00:05:54: Die Preise steigen langsamer als die allgemeine Teuerung – das ist ein entscheidender Unterschied und er wird in fast keiner Schlagzeit erwähnt.

00:06:03: Die Verantwortlichen vom Greix-Index sagen, dass nominal geht es zwar weiter aufwärts der Auftrieb habe aber sichtbar an Schwung verloren Und dazu passt, dass Anbieter in Inseraten wieder häufiger nach unten kurieren.

00:06:16: Ein Muster das sich in der Vergangenheit als recht zuverlässige Vorbote nachlassender Preis-Dynamik erwiesen hat.

00:06:22: Diese Befund wird auch von anderen großen Indizis unterstützt!

00:06:26: Der Statistische Bundesamt hat für das erste Gartalt im Jahr zum Jahr ist ein Plus von ¼ Prozent gegenüber dem Vorjahresquater gemeldet und ein Plus vom Null, drei Prozent gegenüber den Vorquartal.

00:06:38: Im Vergleich Im dritten Quartal des Vorwärts lag der Jahreswert noch bei drei Komma zwei Prozent, im vierten Quartall bei zwei Komma sechs Prozent.

00:06:47: Die Dynamik lässt also messbar nach.

00:06:51: Nebenbei bemerkt – Der Häuserpreisindex wurde im Juni turnusmäßig auf das neue Basisjahr twenty-fünfundzwanzig umgestellt.

00:06:58: Wer als ältere Basiswerter verleiht muss aufpassen dass er nicht Äpfel mit Birn verteilt!

00:07:03: Und der Immobilienpreisindex des Verbandes Deutscher Pfandriefbanken, der auf Transaktionsdaten von über siebenhundert Kreditinstituten beruht?

00:07:11: Der zeigt für das zweite Krathal für alle Objektearten hinweg ein Plus von ¼ prozent im Jahresvergleich – gegenüber dem Vorkrathal.

00:07:18: Aber ein hauchdünnes Minus von Null kümmer eins Prozent!

00:07:22: Ohne Immobilie allein legt nur einen Null neun Prozent zu, während Büro- und Handelsimmobilien erstmals seit anderthalb Jahren nachlassen.

00:07:28: Wer sich erinnert, in Folge XVIIIII im mobilen Markt die Käufer sind zurück – steigen jetzt die Preise?

00:07:35: – habe ich Anfang des Jahres genau diese Frage gestellt.

00:07:39: Die Antwort lautet heute mit den Sommerdaten im Rücken Ja!

00:07:43: Die Käufe sind zurück Aber nein!

00:07:46: In eine neue Preis-Reli mündet das nicht.

00:07:49: Es mündelt in einem normalisierten Markt Und eine der Hauptgründe dafür sitzt in Frankfurt.

00:07:55: Im nächsten Kapitel schauen wir uns deshalb an, was die Europäische Zentralbank im Juni getan hat.

00:08:00: Und warum das für deine Finanzierung eine echte Zäsur bedeutet?

00:08:05: Am elften Januar ist etwas passiert womit die meisten Marktbeobachter so nicht gerechnet hätten.

00:08:13: Die Europäischer Zentralbank hat die Leitzinsen wieder angehoben – zum ersten Mal seit rund drei Jahren!

00:08:19: Konkret wurden alle drei Leitzinsätze um Zwei-und-zwanzig Basispunkte, also um Null-Kommer-Zwanzig-Prozent-Punkte erhöht.

00:08:27: Mit Wirkung zum siebzehnten Juni legt der Einlagersatz seitdem bei zwei-kommar-Zwei-unzwanzige Prozent.

00:08:33: Der Hauptrefinanzierungssatz bei zweikommer vier Prozent und der Spitzenrefinanzierungssatz bei zweicommer fünfundsechzig Prozent!

00:08:40: Der Hintergrund ist schnell erzählt – die Inflation im Euroraum ist wieder deutlich über dem Zinsniveau von zwei Prozent geklettert Getrieben insbesondere durch ein Energieball-Schock in Folge der Zuspitzung im Nahen Osten.

00:08:52: Die ECB errechnet ihre aktuelle Projektion für den Jahr für das Jahr, mit einer Durchschnittlinieninflation von rund drei Prozent.

00:09:00: Für den Jahr zum Jahr ist es nur noch mehr als zwei Prozent.

00:09:09: Das Wirtschaftswachstum wird für dieses Jahr im Euro mit zero Prozent veranstalten.

00:09:13: Bei der Folge-Sitzung am XXIII.

00:09:16: Juli hat die EZB dann erst mal stillgehalten und die Zinsen unverändert gelassen.

00:09:21: Die nächste Entscheidung steht im September an – und DIE wird von den Finanzierungsmärkten ganz genau beobachtet!

00:09:28: Was heißt das jetzt für Dich, wenn Du eine Mobil finanzieren willst?

00:09:32: Die Bauzinsen sind spürbar angezogen.

00:09:34: Die besten Konditionen für Baufinanzierung lagen Anfang und Gust je nach Zinsbindung also für Laufzeiten von fünf bis dreißig Jahren ungefähr zwischen drei Komma sieben und vier Komma.

00:09:43: drei Prozent effektiven Jahres sind es.

00:09:46: Andere Marktbeobachter nennen für typische Standardfälle eher eine Spanne von drei Komma neun bis vier Komma fünf Prozent.

00:09:52: Ich nenne mir bewusst Spannen und keine Einzahl, weil Dein tatsächlich jetzt massiv davon abhängt wie viel Eigenkapital du mitbringst wie deine Modität aussieht und wie lange Du dich binden möchtest.

00:10:03: Wie geht es weiter?

00:10:05: Da gehen die Prognosen auseinander Was ich für ein ehrliches Signal halte.

00:10:10: Viele sehen für das zweite Halbjahr eine Seitwärtsbewegung mit leichter Aufwärztendenz und sehen bei den Top-Zins für zehnjährige Darlehen in einem Korridor zwischen drei, drei und drei, neun Prozent.

00:10:22: Andere Häuser rechnen bis zum Jahresende eher im Anstieg Richtung vier Prozent.

00:10:26: Die rendite zehnjähriger Bundesanleihen die für Baufinanzion der wichtigste Taktgeber ist lag Ende Juli bei rund drei, zwei Prozent.

00:10:34: Das spricht eher für ein dauerhaft erhöhtes Zinsniveau.

00:10:39: Mein praktischer Rat daraus Und den gebe ich seit Monaten unverändert, plane nicht mit der Hoffnung auf sinkende Zinsen.

00:10:46: Plane mit dem was du heute bekommst und rechne einen Puffer ein!

00:10:50: Wer ein konkretes Objekt hat und ein gutes Angebot bekommt sollte sich die Kondition zeitnah sichern statt auf einem besseren Monat zu spekulieren Denn die Voluntilität ist derzeit hoch.

00:11:01: Bewegung in beide Richtungen derzeit jederzeit möglich.

00:11:05: Und ein zweiter Punkt – der oft untergeht Ein höheres Zinsniveau bremst nicht nur Käufer Es bremst auch das, was Banken finanzieren.

00:11:12: Wenn du wissen willst, warum die Bank am Ende mitentscheidet ob dein Verkauf gelingt dann ist Folge Hundertfünfundsechzig beleihungswert.

00:11:19: verstehen für dich Pflichtprogramme.

00:11:21: So viel zum großen Rahmen.

00:11:23: Im nächsten Kapitel wird es regional und zwar mit den besten Daten, die es für Hamburg überhaupt gibt.

00:11:29: Für Hamburg haben wir eine Datenquelle um die uns viele Regionen beneiden Der Immobilienmarkt bericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte der Vorteil gegenüber allen Portalauswertungen.

00:11:40: Hier werden ausschließlich materiell beruhrkündete Kaufverträge ausgewertet.

00:11:44: Also das, was wirklich gezahlt wurde!

00:11:46: Der aktuelle Bericht wurde Ende April veröffentlicht und wertet das Umsatzjahr im Jahr year two-thausendfünfundzwanzig aus.

00:11:52: Und das zeigt vor allem eins – der Markt ist wieder in Bewegung gekommen.

00:11:57: Die Zahl der Kaufverträger am Hamburger Grundstücksmarkt stieg von rund neunzehntausend achtzig im Jahr zwei-tausend vierundzwantzig auf rund zehn tausend einhundert zwanzig im Jahr zweitausendfünfundzwanziger.

00:12:07: Das ist ein Plus von etwa elf Prozent.

00:12:10: kletterte von acht Komma sechs Milliarden Euro auf rund neun Milliarden Euro.

00:12:15: Der Markt ist also deutlich liquider geworden, dass ein Evo der Boomjahre zwei tausend zwei in zwanzig und zweitausend einundzwanzig wird aber noch lange nicht erreicht.

00:12:24: Jetzt wird es auch interessant denn die einzelnen Segmenten laufen ganz ganz unterschiedlich.

00:12:29: Ein und zwei von Bienhäuser bewegen sich seitwärts!

00:12:31: Die Zahl der Kaufverträge stieg um fünf Prozent auf etwa zweitausend sechshundertneunzig.

00:12:36: Der durchschnittliche Kaufpreis der tatsächlich verkauften Objekte sang zwar anderen sechs Das ist aber, wie wir in Kapitel eins gelernt haben stark davon geprägt was verkauft wurde.

00:12:46: Bereinigt um Lage, Größe und Ausstattung ergibt sich eine leichte Preissteigung von rund einem Prozent.

00:12:53: Der Medien lag bei fünfhundertsechzigtausend Euro und damit ebenfalls rund ein Prozent über den Vorjahr.

00:13:00: Fazit für dieses Segment?

00:13:02: Der Korrekturmodus ist vorbei.

00:13:03: Ein neuer Boom Aber noch nicht in Sicht.

00:13:06: Eigentumswohnungen zeigen ein freundliches Bild.

00:13:09: Die Zahl der Verkäufer stieg von rund five-tausend einhundert zwanzig auf fünftausende achtundundsechzig.

00:13:15: Der reine Durchschnittspreis pro Quadratmeter legte um etwa einen Prozent zu, bereinigt im Lage größer Ausstattung beister Gutachturschuss jedoch eine Steigung von rund fünf Prozent aus.

00:13:25: Neubauwohnungen in mittlerer Lage lagen bei rund acht tausend vierhundert Euro per Quadratmetern Wohnfläche.

00:13:31: Mehr Familienhäuser waren zweitausendzwanzig das dynamischste Segment.

00:13:36: auf rund fünfhundertzehn, also um etwa siebenundzwanzig Prozent.

00:13:44: Der Geldumsatz legte sogar um rund sechsensechzig Prozent zu.

00:13:47: Lage bereinigt ergibt sich daraus eine Preisteigung von rund acht Prozent.

00:13:51: Im Mittel wurde das zwanzigkommar-einsfache der Jahresnettokaltmiete gezahlt – im Vorjahr lag dieser Faktor nach bei rund etwa einundzwantig.

00:14:00: Und einen Punkt, den ich als Bewertungssachverständige besonders spannend finde?

00:14:04: Beim Bauland zeigt sich eine Verschiebung.

00:14:06: Zum Stichtag erster Januar-Zweißen-Sächsen-Zwanzig gaben die Bodenrichtwerte für Einfamilienhaus-Bauplätze über Gesamt Hamburg im Durchschnitt um fünf Prozent nach, für geschossbar Wohnungsbauplätze um vier Prozent.

00:14:20: Das ist bemerkenswert!

00:14:21: Wohnbaunland gibt nach während der Preise für bebaute Wohnimmobilien tendenziell anziehen.

00:14:26: Für dich als Eigentümer eines EinfAMilienhauses in Hamburg heißt das ganz praktisch dass der Bodenwertanteil deiner Immobilie eher unter Druck steht – während der Gebäudeanteil sich hält.

00:14:36: Bei Grundstücken mit hohem Bodenwertanteil, als zum Beispiel Kleinhäusern auf großen Parzellen kann das den Gesamtwert spürbar beeinflussen.

00:14:44: Ergänzen noch ein Blick auf die Mietseite – weil das für viele Kaufentscheidungen der Verleismarstab ist!

00:14:49: Die Angebotsmieten in Hamburg sind im zweiten Karatal gegenüber dem Vorjahr rund um zwei Prozent gestiegen und liegen im Jahresverdleich rund fünf Komma eins Prozent höher.

00:14:59: Damit geht Hamburg zu den dynamischen Mietwerken unter den großen Städten.

00:15:03: Neubaugebiete in Hamburg lagen bei rund einundzwanzig, fünf Euro den Quadratmeter.

00:15:08: Und damit etwa vierunddreißig Prozent über dem Bestand!

00:15:11: Das ist Hamburg – im nächsten Kapitel fahren wir raus nach Schleswig-Holstein und da wird es überraschend positiv.

00:15:17: Wenn ich Eigentümern in Schlesweg-Holtzten erzähle dass ihr Bundesland in einer aktuellen bundesweiten Purgnose ganz vorne liegt ernte ich meistens erst einmal unwobbige Blicke.

00:15:26: aber genauso ist das.

00:15:28: Das Hamburische Weltwirtschaftsinstitut hat für den Postbank-Wohnatlas, die Preisentwicklung von Bestandseigentumswohnungen in allen vierhundert Landkreisen und kreisfallen Städten bis zum Jahr zwei tausendfünfunddreißig modelliert.

00:15:41: Im Bundesdurchschnitt kommt die Prognose auf ein reales – also inflationsbereinigtes Preisplus – von nullkümmer vier eins Prozent pro Jahr.

00:15:49: Unter allen Bundesländern liegt Schleswig-Holstein an der Spitze!

00:15:52: Hier rechnet das Institut über alle Regionen hinweg mit einem realen Preisanstieg von Nullkümmern acht Prozent pro bis bei Tonsenfünfunddreißig.

00:16:00: Es folgen Berlin und Bayern mit rund Nullkümmer sechs Prozent, am anderen Ende der Skala stehen Sachsen-Anhalt, Thüring und Sachsen mit prognostizierten realen Rückgängen.

00:16:09: Auch für die jüngste Vergangenheit gibt es aus derselben Untersuchung eine mehrzwerte Befund.

00:16:14: In den Landkreisen an der Schleswig-Holstein Ostsee sind die Preise in vergangenem Jahr inflationensbereinigt gestiegen – und das in einer Phase, in der sie bundesweit im Schnitt eher real gefallen sind!

00:16:27: Was steckt dahinter?

00:16:28: Aus meiner Praxis sehe ich vor allem drei Treiber.

00:16:30: Erstens die Nähe zum Metroporien Hamburg mit gut angebundenen Umlandlagen, die deutlich günstiger sind als sie statt selbst.

00:16:36: Zweitens die Attraktivität der Küstenregion, die durch Zweidwohnsitze und Fähnenmobilien eine eigene Nachfreudynamik entwickelt.

00:16:44: Und drittens ein moderates Verhältnis vom Kaufpreis zu Miete in einigen Städten.

00:16:47: Neun Münster wird etwa in derselben Studie mit einem vervielfältiger von rund neunzehn als besonders attraktiv für Käufe eingestuft.

00:16:56: Aber, und das ist mir wichtig, Schisssig-Holstein ist eben nicht Stichwirk-Holtstein.

00:17:00: Und hier hilft ein Blick auf die Regionaldaten des Statistischen Bundesamtes – weil sie nach Siedlungsstruktur unterscheiden.

00:17:06: Im ersten Quartal von dem Jahr im Jahr sind die Preise für Eigentumswohnungen in dünn besiedelten ländlichen Kreisen im Jahresvergleich um drei Prozent gestiegen.

00:17:15: In kreisfreien Großstädten außerhalb der sieben größten Metropolen um zwei Prozent.

00:17:21: Bei einen und zwei Familienhäusern dreht sich das Bild fast um!

00:17:24: Da erlangen die Metropolen um plus ¼ Prozent vorn, während die dünnbesiedelnd ländlichen Landkreise im Minus von Null-Kammer acht Prozent verzeichnet.

00:17:32: Was heißt das für dich?

00:17:35: Das Segment entscheidet mit über die Richtung!

00:17:37: Eine Eigentumswung in einer Schleswig-Holsteinischen Mittelstadt entwickelt sich derzeit anders als ein Einfamilienhaus in dünnem besiedelter Randlage und beim Grundstück gilt – Die Bodenpreise in Schleszig-Holtstein bewegen sich im Landeschnitt grob zwischen zweihundertundzwanzig und sind in den vergangenen zwölf Monaten rund um Null, acht Prozent gefallen.

00:17:59: Also gute langfristig Perspektive für die Region insgesamt aber ein sehr differenziertes Bild im Detail.

00:18:05: Und genau das ist der Grund warum eine pauschale Preisangabe für Schleswig-Holstein praktisch wertlos ist.

00:18:12: Kommen wir nun zum praktischen Teil.

00:18:13: was heißt diese Marktlage wenn du in den nächsten Monaten verkaufen möchtest?

00:18:18: Die Transaktionsahlen sprechen eine klare Sprache.

00:18:21: Bundesweit wechselten im ersten Vortal neun Prozent mehr der Eigentumswohnen dem Besitzer als ein Jahr zuvor.

00:18:26: Das Transaktionsvolumen lag um zwölf Prozent höher, in Hamburg stieg die Zahl der Kaufverträge rund um elf Prozent.

00:18:34: Es wird also wieder gekauft!

00:18:36: Die Zeit an der Käufer komplett abgetaucht waren ist vorbei.

00:18:39: Die durchschnittliche Vermarktungsdauer lag am Ersten Verteil bei rund etwa Neunzig Tagen für Eigentumvornung und eineinundneunzig Tage für Ein-Familienhäuser – und damit leicht über den Vorquartal.

00:18:48: Das sind rund drei Monate reine Vermarktung, bevor überhaupt der Neutat damit ins Spiel kommt.

00:18:54: Wer im Herbst startet und den Abschluss noch in diesem Jahr möchte muss sich strecken!

00:18:59: Für dich bedeutet das ein zu hoher Startpreis kostet dich nicht nur Zeit – er kostet Dich am Ende bares Geld.

00:19:05: Eine Mobile die drei Monate zu teuer Markt steht dann reduziert wird, da nochmal reduziert werden gilt bei Interessenten irgendwann als Ladenhüter.

00:19:12: Und dann verhandelt es so am Ende unter dem Preis, den du im Anfang problemlos bekommen hättest.

00:19:17: Ich habe das in acht Jahren oft so erlebt dass ich sagen kann, das ist keine Ausnahme.

00:19:21: Das ist die Regel.

00:19:23: Fassen wir zusammen was wir heute gesehen haben!

00:19:26: Der Markt hat sich normalisiert.

00:19:27: Nominal steigen die Preise moderat weiter.

00:19:30: Eigentumswohnung und ein Familienhäuser lagen im Zweigengertal im Jahresverleicht leicht am Plus.

00:19:36: Real – also gemessen an der Kaufkraft liegen alle Segmenten im Minus.

00:19:40: Die Dynamik lässt spürbar nach.

00:19:43: Der Zins ist der Bremsklotz.

00:19:45: Die obrige Zentralbank hat im Juni erst mal seit drei Jahren wieder erhöht.

00:19:49: Die Bauzinsen liegen je nach Konstellation grob zwischen drei Komma sieben und vier Komma fünf Prozent.

00:19:54: Und eine schnelle Entspannung ist nicht der Sicht!

00:19:56: Die Knappheit ist der Gegenspieler, die Baugenehmigung ziehen zwar deutlich an – aber der daraus ressentierende Wohnraum kommt frühestens im Jahr zwanzig auf den Markt.

00:20:05: Bis dahin bleibt das Angebot knapp.

00:20:09: Was heißt das unter dem Strich?

00:20:10: Wir haben keinen Käufermarkt und keinen Verkäufermarkt.

00:20:13: Wir haben einen Markt in dem beide Seiten rechnen müssen… und indem der Preis nicht mehr vom Trend gemacht wird, sondern vom einzelnen Objekt.

00:20:22: Genau deshalb war eine saubere markgerechte Bewertung noch nie so wichtig wie heute!

00:20:27: Und damit kommen wir zu dem Punkt an dem ich dir gerne konkret weiterhilfe.

00:20:31: Wenn du deine Mobil verkaufen möchtest und dabei Unterstützung brauchst bist du bei uns genau richtig.

00:20:37: Wir beraten dich umfassend, ordnet eine persönliche Situation in die aktuelle Marktlage ein und helfen dir den für dich passenden Weg zu finden – ohne Druck.

00:20:46: Forde dazu einfach dein Unverlehensberatungsgespräch über den erfolgreichen Verkauf deiner Immobilie an.

00:20:52: Und weil das Thema Bewertung in dieser Markenphase entscheidend ist, für Immobilien im unserem Einzugsgebiet Schleswig-Holstein und Hamburg bieten wir dir eine kostenfreie Immobilinbewerter an!

00:21:02: Als Sachverständige für Immobilienbewertungen schaue ich mir dabei nicht nur Durchschnittswerte an sondern genau die Faktoren, die bei Deiner Immobiliu den Unterschied machen.

00:21:10: Ruf uns einfach an unter www.nullfjern.com oder schreibe uns eine E-Mail an infoatvisaluminesumbien.de.

00:21:21: Das war's für heute!

00:21:22: Ich hoffe, du hast jetzt ein klares Bild davon wo der Immobilienmarkt im Herbst in den nächsten Jahren tatsächlich steht und vor allem wie du deine vielen widersprüchigen Zahlen da draußen richtig einordnest.

00:21:33: Wenn ihr diese Folge weitergeholfen hat dann abonniere dem Podcast und lasst gerne einen Bewert unter.

00:21:37: das hilft anderen Eigentümer diesen Podcast zu finden.

00:21:41: Du möchtest dich mit mir vernetzen?

00:21:42: Sehr gern!

00:21:43: Du findest mich auf LinkedIn.

00:21:44: Den Link zu meinem Profil habe ich dir in den Schauen uns geparkt.

00:21:47: Schreibt mir dort gerne, wenn du ein Thema hast was wir in einer der nächsten Folgen behandeln sollen.

00:21:53: Wir hören uns wieder am kommenden Donnerstag.

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